Segler-Vereinigung Geesthacht e.V.

...wir peilen die Zukunft!

Umsteigertraining in Kiel mit IRRE!

Hochmotivert begann das Umsteigertraing 2009 für Fredi und mich am Samstagmorgen gegen 6:30 Uhr in einem vollgepackten Auto – vier Tage ins Ungewisse, sollten wenigstens durch die Mitnahme unseres halben Kleiderschrankes gut vorbereitet sein. Allein die Hinfahrt war ein Erlebnis für sich, allerdings mit mehr Tiefen als Höhen – vorerst wollte ein Spanngurt nicht so recht halten, dann fehlte ein Feuerzeug und schließlich schepperte es ganz fürchterlich, als das Nummernschild einseitig über die Straße schredderte... Auch diese Niederlagen überwanden wir graziös, zogen die Schrauben nochmal nach und nutzten eine Ersatzschot als zusätzlichen Spanngurt, bis wir schließlich kurz vor Kiel ein fieses Fiepen bemerkten, das wir nach einer ungewissen Viertelstunde einem anderen Auto zuordnen konnten Smile
Wie immer also eine unglaublich entspannte, niveauvolle Fahrt, die weniger Kilometer vor unserem Ziel nochmal von einem Zwischenstopp bei Aral unterbrochen wurde – es gab schon wieder motzige „Kinder“, die sich Kaffee über's T-Shirt gekippt hatten und dann auch noch Essen verlangten. Schließlich kamen wir dann aber doch pünktlich an, auch wenn wir bei den Temperaturen, die uns erwarteten direkt wieder umdrehen wollten. Trotzdem takelten wir den 420er auf (um das nochmal festzuhalten: Zu Beginn dieses Trainings war IRRE! bis auf ein paar Kratzer am Schwert heile) und damit begann die Zerstörung auf allen Ebenen:

1. Tag (Samstag, den 10.10.09)

Nach unserer überaus erfolgreichen Anfahrt takelten wir auf und bekamen um 10 Uhr unseren Tagesplan präsentiert, dem wir eine ganze Menge Respekt zollten Smile Allein der Frühsport um 7:30 Uhr riss uns aus unserer gewohnt entspannten Einstellung, sodass uns Frühstück um 8 Uhr und Abendessen erst wieder um 18:30 Uhr nicht weiter schockierten.
Noch waren unsere Kräfte ausreichend vorhanden – glaubten wir – sodass wir voller Enthusiasmus in die Ostsee stürmten und uns köstlich über unseren Michelin-Männchen-Style amüsierten. Für ein paar Fotos war noch Zeit, bis wir dann endlich nach langer Vorfreude auf's Wasser konnten.
Schon beim Slippen erschraken wir uns ein wenig über die Wassertemperaturen, waren allerdings noch guter Dinge – wenn wir nicht kentern wollen kentern wir ja auch nicht!!!
Am Abend waren wir eines Besseren belehrt – nach zweimal Durchkentern und dem unsanften Eintauchen in jede zweite Welle, waren wir um 17:15 Uhr einfach nur noch glücklich duschen zu dürfen, etwas Trockenes zum Anziehen aus dem Koffer holen zu können und dann endlich Abendessen zu bekommen.
Um 21 Uhr (!!!) fielen wir wie tot ins Bett um am

2. Tag (Sonntag, den 11.10.09)

um 7 Uhr todmüde aufzustehen, uns in unsere Sporthosen zu werfen und unglaublich unmotiviert durch den Hafen zu joggen. Unsere Begeisterung für Liegestütz konnte einfach nicht geweckt werden, wenn wir morgen um 7:45 Uhr im nassen Gras lagen, weil unsere Arme nachgegeben haben, aber doch hat es irgendwie Spaß gemacht Smile
So waren wir froh um 8 Uhr am Frühstückstisch sitzen zu können und uns für den Tag zu stärken. Der Wind war eher lau und als wir auf's Wasser gingen stand anfangs noch nicht mal der Spi, doch mit der Zeit konnten wir unsere Up- and Downs gemäßigt segeln.
Das tat Caros Stimme auch ganz gut, die seit dem Morgen nicht mehr bestand, sodass Kommandos nur noch im Flüsterton unter der Sturmmaske hervorkamen.
Am Abend waren wir dennoch müde und geschafft, aber noch viel hungriger, da wir leider die Ausgabe der Lunchpakete verpasst hatten. Also gab es binnen kürzester Zeit zwei oder sogar drei Portionen Geschnetzeltes und anschließend schon wieder auffällig früh, nach überstandener Nachbesprechung, ein Bett. Aus der seeligen Ruhe wurden wir dann nochmal unsanft durch eine SMS und das Gute-Nacht-Sagen von Christiane geweckt (Handy klingelt, Caro nimmt es in die Hand, im gleichen Moment klopft es an der Tür, Caro springt ohne Brille aus dem Bett, greift an die Türklinke, lässt das Handy los und schmeißt es mit voller Wucht an die Tür, reißt sie auf, guckt verschlafen aus der Tür, wo Christiane etwas geschockt steht und meint: „Ich wollte nur gute Nacht sagen!“) Fredi hat diese Aktion mal wieder mit gesundem Schlaf verpasst, was aber auch ganz hilfreich war, denn sie war am

3. Tag (Montag, den 12.10.09)

wesentlich fitter, als Caro die ihre nicht vorhandene Stimme vom Vortag noch in den negativen Bereich trainiert hatte... Trotzdem wurde der Frühsport durchgezogen, auch wenn das Frühstück danach nur noch zum Schlafen einzuladen schien. Der Blick aus dem Fenster führte jedoch dazu, dass an Ruhe nicht zu denken war. Es herrschten 28 Knoten Wind und nicht viel mehr als 8-9°C, bei einer geschätzten Wassertemperatur von 12°C – ganz entschieden starke Gegner für unsere Neoprenanzüge SmileUnser Ableger missglückte vollständig, sodass wir mit ein paar recht heftigen „Kratzern“ und einem verbogenen Rudersplint an Land zurückkehrten und dort erstmal Pause für unser geschundenes Boot und uns hatten.
Wie sich herausstellen sollte, sind wir jedoch sehr glimpflich davon gekommen: Zu Mittag wurden drei von fünf Booten als kaputt vermeldet, wobei wir im Vergleich zu einem Boot mit aufgerissenen Schalen und einer kaputten Ruderanlage uns sehr glücklich schätzen konnten.
Trotzdem wagten wir uns in den Kampf, den wir recht bald recht eindeutig verlieren sollten:
Am Nachmittag gingen die restlichen Boote und alle bisauf Caro (die Theorie und anschließend eine ordentliche Portion Schlaf bekam) nochmal auf's Wasser. (Zitat: „Das hat nichts mit ihr persönlich zu tun, aber die sieht echt scheiße aus!“) Am Abend waren dann alle gleichermaßen erschöpft und froh eine warme Mahlzeit und eine große Portion Schlaf zu bekommen.

4. Tag (Dienstag, den 13.10.09)

Der Frühsport wurde ein letztes Mal mit Bravour, wenn auch mit Erkältung der Superlative, durchgezogen. Anschließend stellten wir uns ein weiteres Mal den Naturgewalten, die uns durch eine mehr oder minder galanten Spi-Kenterung nach missglückter Halse mal wieder in die Schranken wiesen. Erstaunlicherweise setzte uns die geringe Wassertemperatur dieses Mal jedoch nicht so zu, sodass wir noch gute zwei Stunden auf dem Wasser unterwegs waren, bis wir mit der bootlosen Crew auf dem Motorboot tauschen wollten. Das Manöver missglückte jedoch leider, sodass unser Wandt lädiert wurde und wir so in den Hafen zurückkehren mussten. Trotzdem war es ein für uns erfolgreiches Training, sodass wir zufrieden abriggen und nach einer kurzen Besprechung endlich heiß duschen konnten.
Nach einem letzten Lunchpaket wurden wir schließlich von unseren Eltern abgeholt und waren doch froh, endlich wieder ein sportfreieres und schlafreichhaltigeres Leben zuhause genießen zu können.

 

Alles in Allem eine tolle, wenn auch sehr anstrengende Erfahrung. In diesem Sinne nochmal danke an Marzell, der uns und (den noch heilen) IRRE! nach Kiel gebracht hat und Peter, der ihn trotz kaputten Autos wieder nach Geesthacht geschafft hat.

Segelwochenende auf der Elbe anlässlich der 50-Jahr-Feier

 

Anlässlich der 50-Jahr-Feier des Vereins trafen wir uns am Samstag zum Segeln und gemütlichen Grillabend. Nach anfänglicher Müdigkeit verteilten wir uns dann aber doch recht motiviert auf die Boote. Der Wind war doch sehr gut und Trapezwesten bekamen selbst im Hafenbecken einen tieferen Sinn ;-)

Um die Mittagszeit waren Bjane und Tim in ihren Optis langsam ermüdet, sodass wir eine Pause einlegten. Aber eigentlich war gefühlt gar keine Zeit zum Essen (der Wind hätte ja einschlafen können ;-)), sodass wir nur kurz ein paar Stücken Kuchen in uns stopften um wieder halbwegs zu Kräften zu kommen und anschließend mit den 420ern wieder raus auf die Elbe gingen, wo wir halbwinds vor dem roten Platz viel Spaß hatten. Smile Ganz nach dem Motto „No risk, no fun!“ war die Krängung immer am Limit und der Lenzer dauerhaft offen und bald hatte der ein oder andere nicht mal mehr das Gefühl, er würde es wieder bis zum Hafen schaffen – trotzdem, ans Aufhören war nicht zu denken :-D Nach einer amüsanten Kenterung von Caro und Fredi, die Fredi galant durch einen Köpper aus dem Trapez hervorrief, schossen die zwei 420er irgendwann mal wieder in den Hafen – nicht ohne dass Maike bei einem der riskanten Manöver halb über Bord ging.

Nach einer weiteren kurzen Pause gingen wir nochmal mit leicht veränderten Crews auf die Elbe – Caro wünschte sich (ZitatSmile „einen fetteren Vorschoter“, sodass dann Marzell und Caro nochmal auf IRRE! und die alte Crew von Idrofobo auf's Wasser gingen.

Doch auch ein paar Kilo mehr im Trapez schafften es nicht wirklich das Boot gerade zu halten und mit der Zeit wurden die mehr oder weniger kontrollierten Manöver („Was machst du denn??“ - „Ich versuche zu steuern!“) anstrengend, sodass wir uns entschlossen zum Grillabend in den Hafen zurückzukehren.

Trotz viel Spaß waren wir dann doch recht angetan trockene Kleidung und leckeres Grillfleisch anzutreffen, das wir je nach Wetterlage zusammengefercht unter dem Pavillion aßen. Selbst das Aufräumen und Abspülen mit eingeschobener Handtuch-Prügelei war schnell erledigt, sodass alle mehr oder minder müde nach Hause abzogen.

Mit den Dickschiffen und IRRE! auf der Ostsee

Am Morgen des 29. versammelten wir uns mal wieder entschieden zu früh gegen 7:30 Uhr am Clubhaus und verluden mehr oder weniger fit den 420er mit viel Gezicke und Gemurre, aber keiner war so wach, als dass es zu einer Prügelei hätte kommen können ;-)

Schließlich schachtelten sich alle in die Autos und die Horrorfahrt (die man ja schon gewohnt ist) nahm ihren Lauf wie jedes Jahr – zum Schlafen kam man auf jeden Fall nicht, denn Schlaf bedeutete gleichzeitig Quälereien von Sitznachbarn und Mobbing von allen Mitfahrenden Smile Als wir gegen 10 Uhr ankamen, waren wir um einige Nerven beraubt, dafür hatten wir auf dem Weg jedoch noch Kaffee und Marmelade ergattert und konnten so halbwegs beruhigt zu überleben, alles verladen und aufklaren. Hauke spendete IRRE! noch Spie-Tape, das später dazu beitragen sollte, dass der 420er ganz gut abging :-D

So holten die Dickschiffe uns von der Slipanlage (die angeblich rutschig ist – so zumindest Simones und Marzells Erfahrung, die uns freundlicherweise IRRE! zu Wasser ließen) und wir zogen vor dem Wind lässig durch die Trave (naja, ab und an hätte uns FAST die Unentspanntheit eingeholt, wenn mal so eine lästige TT-Line vorbei wollte) bis uns draußen ein klein bisschen der Größenwahn packte und wir den Spie im vollen Bewusstsein darüber, dass er auf der falschen Seite gepackt war, zogen – es gab ja nur zwei Möglichkeiten: entweder er würde schön auswehen oder er weht eben in die Fock. Ok, wir haben mal wieder die suboptimale Möglichkeit abbekommen, aber irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft. Leider klappte uns nach einem nur sehr kurzen Moment das Ruderblatt hoch, was dazu führte, dass wir nicht nur einmal kurz vor'm Kentern standen und es dann natürlich doch graziös wie Panzer schafften Smile

Nach einem langen, anstrengenden Salzwasserdusche im Neopren (und zwischenzeitlichem Vollbad) ging es wieder zurück, sodass wir gerade aufgeklart hatten, als das Gewitter anfing und wir uns zu den Brownies unter Deck verzogen ;-)

Der einzige Grund, warum wir uns später wieder raus bewegten war die Aussicht auf einen trockenen Jugenraum, in dem wir dann auch Kochen und teilweise Schlafen konnten. Bis dahin dauerte es noch einige Zeit, aber irgendwann waren alle auf die Schiffe abgezogen und nur noch der Romme-Kampf ging bis auf's Blut weiter ;-)

Irgendwann legten sich dann aber auch die Letzten hin und hatten dann je nach Tiefe des Schlafes noch mehr oder weniger viel Erholung, bis gegen 5 Uhr die ersten Quälgeister Lust auf Höhle-Bauen hatten. So gab es dann schon recht früh Frühstück und anschließenden Hausputz und Umpacken des Gepäcks.

Am späten Vormittag legten wir dann nochmal ab und ankerten schließlich vor dem Travemünder Strand zum Baden, 420er Segeln und Unterwasserschiffputzen, bis der Himmel sich wieder zuzog und wir uns auf den Rückweg machten.

So kamen wir mittags an und klarten bei strömendem Regen alles auf, verluden den 420er und schmierten uns die letzten Brote, bis wir endlich in die warmen Autos steigen konnten und uns auf eine amüsante Rückfahrt machten, während der selbstverständlich mal wieder nicht an Schlaf zu denken war. ;-)

 

Insgesamt ein tolles Wochenende mit wenig Schlaf aber dafür viel Spaß auf und im Wasser! Smile

…. mit den Dickschiffen und den 420ern vom 30. bis 31. August.

Am Samstag ging es morgens um 7:00 Uhr (noch ziemlich schläfrig) am Verein los.Die Masten waren glücklicherweise schon gelegt, sodass man nur noch verladen musste und dann eigentlich im Auto hätte schlafen können. Jeder hat sein Bestes getan das zu verhindern….Alex hat Vorträge über Emanzipation gehalten, Marzell ein Klo gefordert, Lena wollte patou nicht ins Kinderland und der unterschiedliche Fahrstil unterschiedlicher Personen ist auch ausschlaggebend für die Harmonie morgens um 8 in einem Auto gewesen.
Außerdem sind Kindersicherungen und Spaghetti- bzw. Brotmengen von großem Interesse, genauso wie das Essverhalten von mir. Ja, vier Scheiben Brot Sonntags zum Frühstück sind einfach zu viel.
Nach einer Autofahrt, mit Musik von “Bob der Baumeister” (zur Begeisterung der Kleineren - selig sind die geistig Armen!) waren mindestens zwei Leute froh auch reifere Mitmenschen wiederzutreffen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Hauke und Lutz an Bord wurden die 420er aufgeriggt, damit es am späten Vormittag endlich losgehen konnte.Niko und Michel wurden von Hauke, bei ihm an Bord er selbst, Alex und Simone, an den Haken genommen, die Tsunami, an Bord Lutz, Marzell, Lena und Catha, hat Fredi und mich aus dem Hafen geschleppt. Draußen wurden noch schnell die Getränkevorräte von null auf zwei aufgestockt - leider vergaßen wir vorerst viel wichtigere Dinge wie ESSEN! - damit es dann frisch gestärkt losgehen konnte.
Der Wind war leider nur mäßig und die Jungs waren in ihren Badeshorts doch besser bedient als manch andere Mädchencrew, die sich vorsorglich in Neoprenanzüge gekleidet hatte. Wir wollen an dieser Stelle mal besser keine Namen nennen um Spott zu vermeiden…

Bei Hunger wurde eines der Dickschiffe angelaufen und gebunkert, wobei man bei den 420er Seglern in zwei Kategorien unterteilen muss:

1.)Die Doofen,die immer bei einem Boot bleiben und dementsprechen die EINfache Menge an Essen bekommen.

2.) Die Gewieften.
die ein Pendlerleben führen und so die ZWEIfache Menge an Essen bekommen.
Bei den Versorgern gibt es nur eine Kategorie:
3.)Die Gutmütigen,
die uns jedes Mal bereitwillig und fürsorglich Essen gaben. Danke!
Am Nachmittag segelten wir wieder gen Hafen, allerdings diesmal mit dem Ziel Pönitzer Wiek, in der wir ankertern und auch Hauke sein Können im Trapez beweisen wollte. Außerdem wurden die wehrlosen Mädchen Fredi und ich gezwungen (vielmehr wurde ich gezwungen, Fredi hatte so ihren Spaß) ein Schlauchboot 40 kg über Maximalbelastung zu testen (es war kalt!). Schließlich waren sämtliche Kraftreserven augebraucht, sodass Spaghetti und Tomatensoße mit Corned Beef, aber sogar der Rasenschnitt OHNE Fleischeinlage schnell aufgegessen waren.
Fredi, Niko und Michel hatten bald wieder zu viel Kraft, sodass sie bei recht minderwertigem Wind für einen Klogang nochmal mit einem der 420er loszogen. In der Zwischenzeit wurde die Dampferleuchte der Tsunami “repariert” (funktioniert indem man die alte Leuchte einmal testet; feststellt, dass sie doch funktioniert; sie trotzdem ausschraubt; eine neue einsetzt; die nicht funktioniert; sie wieder ausbaut; die alte wieder einbaut; die auch nicht mehr funktiniert; man die alte ein paar Mal ein- und ausbaut; sie wieder funktioniert) und nebenbei noch ein paar Fotos geschossen, die Höhe war jedoch ab einem gewissen Bewegungsgrad, der durch die Lena, Catha und Marzell, die gerade ihre lustigen fünf Minuten hatten erzeugt wurde, etwas beängstigend…
Der Abend verging schnell mit Uno und Versuchen eine Gitarre zu spielen. Alex wurde auch abgefüllt, sodass er keine Zweifel am moralischen Wert dieser Veranstaltung mehr melden konnte und die Stimmung ist immer weiter gestiegen, während das Niveau ist stetig sank.

Am nächsten Morgen (nach einer etwas unruhigen Nacht - Lena und Catha waren sich mit dem Platz nicht so ganz einig, Fredi musste mehrmals trinken und sich drehen und Marzell bewegte sich zwar weitesgehend nicht, erfreute uns allerdings auf akustische Art und Lutz kann mit extremer Morgenaktivität glänzen…) gab es ein ausgedehntes Frühstück, viel Kaffee und eine große Menge an Unmotivation sich jetzt körperlich zu betätigen.

Schließlich ging es dann aber doch los und auch wenn der Wind vorerst eher enttäuschend war, waren wir draußen dann doch ganz froh, dass es nicht mehr war, auch so hatten zumindest die Mädels ganz gut zu tun. Am Wind konnten wir am Strand entlang, um dann nach einigen Schwierigkeiten bei den Jungs wieder gen Hafen zu segeln. Die 420er wurden dann wieder klar gemacht, um transportbereit zu sein, wenn Peter eintreffen würde. Das sich das noch etwas verzögerte störte auch nicht weiter, schließlich hatten wir noch allerhand Fressalien, wenn auch mehr Belag als Brot vorhanden war, sodass wohl oder übel die ein oder andere Wurstpackung OHNE Brot gegessen werden musste 
Nach einem Rückweg mit angeblichem Stau (wir standen kein einziges Mal, DAS WAR KEIN STAU!) waren alle müde und froh wieder zuhause zu sein und ihren Muskelkater aushalten zu dürfen…